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…hat sich stets redlich bemüht !?

November 3rd, 2005

Noch ein Zitat aus Hart aber Fair von gestern Abend. Dieses Mal von einer der sogenannten Linken aus der SPD – Sigrid Skarpelis-Sperk:

“Wenn Parteien aufhören, sich über die Zukunft unseres Landes Gedanken zu machen, wenn sie aufhören, Leute zu versammeln, die konkrete Programme von der Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit bis zur Beseitigung der Bildungsmisere, bis zur Konsolidierung der Staatshaushalte zu machen, wenn sie damit aufhören, (…) dann haben sich Parteien überlebt !”

Das zeigt mal wieder sehr schön, worin jemand wie Frau Skarpelis-Sperk, ihre Aufgaben sieht: Nachdenken, Leute versammeln, Programme machen. Das wars ! Die politische Elite in diesem Land hat halt mit uns, dem von ihnen regierten Souverän, bloss einen Dienst- und keinen Werkvertrag abgeschlossen.

Schade eigentlich !?

Und falls sich jetzt jemand fragt, worin sich beides unterscheidet: Beim Dienstvertrag schuldet man lediglich das Bemühen oder sozusagen den Versuch etwas Konkretes zu erreichen, beim Werkvertrag jedoch die “Herbeiführung eines bestimmten Erfolges”…

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Zitat des Tages der Woche

November 2nd, 2005

Prof. Peter Lösche von der Uni Göttingen sinngemäß heute Abend in der Sendung Hart aber fair:

“Früher lebten Politiker für die Politik, heute leben sie von ihr.”

Schön auf den Punkt gebracht…

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Kann die Tagesschau kein Englisch oder war das Propaganda ?

October 26th, 2005

Das Heuschrecken (für nichteinheimische Leser: Finanzinvestoren) eine Plage sind und die mit ihrem Geld gefälligst einen grossen Bogen um unser schönes Land machen sollen, wissen wir ja alle spätestens, seit Münti da mal klare Worte fand – übrigens lange nachdem er so was hier gemacht hat.

Und wenn ich nun lese, dass ein angeblich besonders bösartiges Exemplar dieser Spezies anfängt, deutsche Zeitungen aufzukaufen, frage ich mich natürlich schon, ob das alles so richtig ist. Aber ganz ehrlich: wirklich wissen tue ich es nicht !?

Was ich jedoch sehr genau weiss, ist die Meinung der Tagesschau-Redaktion in dieser Angelegenheit. Denn die wurde gestern Abend in der Sendung um 20 Uhr mehr als deutlich.

Da wurde so manches über die subtile Auswahl von Bildern kommuniziert…

Berliner Zeitung in der Tagesschau

…doch anscheinend reichte das nicht aus. Klare Worte mussten her.

Am Ende des Beitrags kommt so die Heuschrecke selbst zu Wort und darf dem interessierten Zuschauer erklären, welches dunkle Ziel sie nun genau verfolgt. Leider spricht der Herr aber nur Englisch, die Sprache des Manchester-Kapitalismus. Doch kein Problem – eine hilfreiche Sprecherin übersetzt alles gekonnt aus dem Off:

“…wir wollen uns jedenfalls auf die Gewinnmaximierung konzentrieren!”

Das überzeugt auch die letzten Zweifler. Wir haben es hier halt mit einer Heuschrecke zu tun und für die zählt nur eins: der blanke Profit – alles anderes ist zweitrangig. Sollte man meinen.

Seltsamerweise beendet der Herr Finanzinvestor aber seinen kurzen O-Ton deutlich vernehmbar mit dem englischen Wort…

“Revenue growth”

…und auch wenn der Rest davor nur schwer verständlich ist, hab ich den Eindruck, als wenn er dies als das Ziel seines Handelns verstanden wissen wollte.

Wenn man nun jedoch der Logik einer Heuschrecke folgt, dann sind “Gewinnmaximierung” und “Umsatzwachstum” wohl kaum synonyme Begriffe – ganz im Gegenteil !?

Da drängt sich mir doch irgendwie eine Frage auf:

Liebe Tagesschau – braucht Ihr ein wenig Nachhilfe in Englisch oder habt Ihr ihm seine Antwort nicht geglaubt und deshalb die Übersetzung einfach ein bisschen der gefühlten Realität angepasst ?

Eine Frage, die ich gerade mal fix an redaktion@tagesschau.de geschickt habe. Nun bin ich doch sehr auf die Antwort gespannt…

Bjoern | Die vierte Gewalt | 2 comments Jump to the top of this page

Nur keine Panik !

October 21st, 2005

Ulla Schmidt, die wegen ihrer hervorragenden Arbeit in den letzten Jahren, uns wohl mit einer Zugabe beglücken wird, äußert sich zum Thema Vogelgrippe (Quelle: News.de):

Berlin (dpa) – Trotz der immer näher rückenden Vogelgrippe warnt die Bundesregierung vor Hysterie: Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sagte im ZDF, sie rate zu Gelassenheit. Die Gefahr für Menschen sei gegen Null zu sehen.

Eben. Ruhe bewahren. Der starke Staat ist auf alle Eventualitäten vorbereitet. Gut, dass wir ihn haben. Da zahlt man doch gerne Steuern, oder ?

In jedem Fall sehr beruhigend zu wissen, dass dieselben Leute, die seit Jahren Arbeitslosigkeit, Staatsfinanzen und Sozialkosten so erfolgreich kontrollieren, sich nun auch des Problems Vogelgrippe angenommen haben. Wenn das kein Grund für Gelassenheit ist, was dann !?

Leider haben das wohl noch nicht alle mitbekommen…

Vogelgrippe
(Quelle Toonster)

(via Fonski)

Bjoern | Gesundheitspolitik, Ulla Schmidt | 2 comments Jump to the top of this page

Tschüss Gerd !

October 11th, 2005

Nun wird es wohl langsam Zeit Abschied zu nehmen. Eigentlich schade, denn Gerd war mir menschlich immer sehr sympathisch. Einer der wenigen Politiker, die ich für grundehrlich halte (von gelegentlichen Lügen zur Wahlkampfzeit mal abgesehen), gleichzeitig volksnah jovial, staatsmännisch repräsentativ und durchsetzungsstark – wer könnte besser geeignet sein, das Amt des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland auszufüllen ?

Naja, vielleicht ein brillanter Stratege, der genau weiss, was er will; der in der Lage ist langfristig zu denken und seine Ziele erfolgreich verfolgt !?

Und leider: genau diese Beschreibung passt so gar nicht auf unseren Gerd. Gerade mit dem Erfolg hat es bei ihm immer wieder ein wenig gehapert – von Wahlsiegen gegen unfähige Gegner mal abgesehen. Wenn wir mal ehrlich sind, hat er oftmals das genaue Gegenteil von dem erreicht, was er eigentlich erreichen wollte.

Nehmen wir z.B. seine Zeit als Bundeskanzler. Was waren seine grossen Ziele zu Beginn 1998 ? Die grundlegende Sanierung von Staatshaushalt und Sozialsystem, sowie eine deutliche Senkung der Arbeitslosigkeit. Und was ist die Bilanz nach 7 Jahren Regierungsverantwortung: die Defizite sind heute komplett ausser Kontrolle, das Sozialsystem wackliger denn je und bei den Arbeitslosenzahlen hat man neue Maßstäbe gesetzt. Erfolg sieht anders aus.

Folgerichtig liessen Gerd und seine Genossen im letzten Wahlkampf alle hoch gesteckten Ziele fahren und konzentrierten sich auf ein einziges, das machbar erschien: Merkel verhindern !!

Tja, und nun ? Nun hat Gerd seine Partei in eine Lage geführt, in der wohl ausgerechnet die Genossen es sein werden, die eben dieser Angela “die kann das nicht” Merkel zum Kanzlerjob verhelfen !? Wieder einmal ein Ziel grandios verfehlt !!

Dass die Ursache dafür ein grundsätzliches Problem ist, wurde nie deutlicher, als bei Gerds inzwischen legendärem Aufritt direkt nach der Wahl, wo er sich selbstherrlich zum Sieger ausrief und kräftig über seine Widersacherin lustig machte. Damals hat so mancher bloggende Sozi mit Tränen in den Augen begeistert in die Hände geklatscht und sich darüber gefreut, mit welch breiter Brust sein Kanzler Chuzpe bewiesen hat. Doch leider war es vermutlich genau dieser Auftritt, der nun dafür sorgt, dass er geht und sie kommt.

Denn an dem Wahlabend war Merkel eigentlich nur noch ein politischer Zombie, den die eigenen Parteifreunde vermutlich am liebsten fix in der Spree versenkt hätten. Doch Gerd schaffte mit seinem Krawall das Unmögliche und hauchte ihr wieder Leben ein. Plötzlich war Merkel sakrosankt und konnte sich in Ruhe auf den langen Marsch ins Kanzlerinnenamt begeben.

Clever war das nicht, oder ?

Wäre er an dem Abend mit staatstragender, ernster Mine aufgetreten, hätte seine Niederlage eingestanden und Merkel Koalitionsgespräche angeboten, dann wäre alles vielleicht ganz anders gekommen. In den Gesprächen hätte man festgestellt, dass die Lage ernst und es keine Zeit für Experimente ist. In so einer Situation hätte es gute Argumente gegeben, warum der Kopf an der Spitze nicht ausgewechselt werden sollte. Der Kopf von Merkel wäre zu dem Zeitpunkt vermutlich schon ganz woanders gewesen… vielleicht… egal… wir werden es nicht mehr erfahren…

Und so wird nun wohl zum letzten Mal das Gegenteil von dem eintreten, was Gerd eigentlich gewollt hatte. Gleichzeitig erhalten wir einen abschliessenden Beleg für das, was wir doch eigentlich alle schon lange wussten: nämlich, dass unser Gerd zwar ein recht passabler Taktiker, aber ein absolut miserabler Stratege ist. Genau das war der Kern der Misere in den letzten 7 Jahren… “BILD, BamS und Glotze” reichen eben doch nicht zum Regieren…

…und vielleicht ist es deshalb auch ganz gut, wenn Gerd nun bald bei einem guten Glas Rotwein (oder einer Flasche Bier?) viel Zeit hat, gründlich über all dies nachzudenken…!?

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“34 schlappe Prozent für gefühlte 45 ausgeben…”

September 19th, 2005

Bei Spiegel online gibt es einen sehr lesenswerten Kommentar zum gestrigen Wahldebakel:

Gerhard Schröder hat die Wahl verloren, weil er eines der schlechtesten SPD-Ergebnisse aller Zeiten eingefahren hat. Er liegt mit 34,2 nur knapp über der peinlichen Niederlage Oskar Lafontaines im Dezember 1990, einer historisch besonderen Situation. Aus diesem miserablen Ergebnis eine politische Führungsrolle ableiten zu wollen, ist geradezu grotesk. Das erstaunliche ist: Der Kanzler kommt beinahe damit durch. (…)

Der Kanzlerfürst verfolgt mit seiner Strategie, 34 schlappe Prozent für gefühlte 45 auszugeben, zwei Ziele: Erstens die angezählte Merkel mobben, zweitens die Preise für ein Bündnis mit der Union hochtreiben. Er pokert. Und anstatt mutig mit zu bieten, ruft die Union konsterniert nach einem Schiedsrichter. (…)

Und der Ratschlag des Autors an alle Beteiligten:

Gewinnen wird, wer die alten Denkschablonen als erstes beiseite wirft.

Wohl wahr !

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Hat jemand was gegen Reggae ?

September 19th, 2005

Schluss mit Wahlkampf. Willkommen in der Wirklichkeit. Und es war eine ganz schön harte Wirklichkeit, in der wir gestern Abend aufwachten, oder ?

Da schaute auf der einen Seite Angie wie ein weidwund geschossenes Reh in die Kamera und man merkte deutlich, dass sie sich keine Illusionen darüber macht, was jetzt kommt. Zur selben Zeit dürften die verehrten Parteifreunde hinter den Kulissen schon kräftig kungeln, wer ihr jetzt den Fangschuss setzen darf.

Ganz anders der Kanzler und seine Partei, die weiter das machten, was ihnen in den letzten Jahren zur schönen Gewohnheit geworden ist: konsequent die Realität leugnen. Zwar hat man mal wieder kräftig Stimmen eingebüßt. Aber was soll’s. Bange machen gilt nicht. Also bedankt man sich für das klare Vertrauensvotum der Wähler, verspricht kraftvoll weiter zu regieren und guckt ganz erstaunt & belustigt, wenn jemand auf die absurde Idee kommt, man hätte die Wahl verloren. Frechheit siegt. Vielleicht.

Und dann waren da noch die Frustrierten aus Ost und West, denen wir die Verwirrung des Abends verdanken. Irgendwie scheinen eine Menge Wähler vergessen zu haben, dass vieles, was in diesem Land so stinkt, der Scheiss ist, den uns die PDS-Vorgängerorganisation hinterlassen hat, nachdem sie 40 Jahre lang ihre “anderen” Politikkonzepte ungehemmt ausleben durfte – übrigens eine ganze Weile auch unter der Führung eines Saarländers.

Tja, und nun ? Keine Ahnung… aber sagen wir es mal so: Jamaika ist doch eigentlich ein ganz nettes Reiseziel. Immer gutes Wetter, traumhafte Kulissen und die Leute alle entspannt & glücklich… Was wollen wir mehr ?

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Jetzt geht’s los…

September 18th, 2005

Endlich haben wir diesen nervigen, verlogenen Wahlkampf hinter uns und können uns als Stimmvieh betätigen. Viel Spass beim Wählen !

Zukunft-Spd

Und nein, die anderen Parteien finde ich auch nicht viel besser… aber die SPD doch um einiges schlimmer – zumindest nach den letzten Wochen…

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Gedanken zur Gerechtigkeit im Steuerrecht…

September 17th, 2005

Hier mal ganz unkommentiert, ein kurzer Exkurs zum Lieblingswahlkampfthema der letzten Wochen…

So funktioniert das Steuersystem in Deutschland !?
(K)ein Märchen für Kinder

Es waren einmal 10 Männer, die jeden Tag miteinander zum Essen gingen. Die Rechnung für alle zusammen betrug jeden Tag genau 100,00 Euro. Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:

Vier Gäste (die Ärmsten) zahlten nichts.

Der Fünfte zahlte 1 Euro.
Der Sechste 3 Euro.
Der Siebte 7 Euro.
Der Achte 12 Euro.
Der Neunte 18 Euro.
Der Zehnte (der Reichste) zahlte 59 Euro.

Das ging eine ganze Zeitlang gut. Jeden Tag kamen sie zum Essen und alle waren zufrieden.

Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte in dem er vorschlug, den Preis für das Essen um 20 Euro zu reduzieren. “Weil Sie alle so gute Gäste sind!” Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 80 Euro, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie wir besteuert werden.

Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 20 Euro Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte? Die sechs stellten schnell fest, dass 20 Euro geteilt durch sechs Zahler 3,33 Euro ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen.

Heraus kam folgendes:

Der Fünfte Gast, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
Der Sechste zahlte 2 Euro statt 3 Euro (33% Ersparnis).
Der Siebte zahlte 5 statt 7 Euro (28% Ersparnis).
Der Achte zahlte 9 statt 12 Euro (25% Ersparnis).
Der Neunte zahlte 14 statt 18 Euro (22% Ersparnis).
Und der Zehnte (der Reichste) zahlte 49 statt 59 Euro (16% Ersparnis).

Jeder der sechs kam günstiger weg als vorher und sogar die ersten fünf aßen immer noch kostenlos.

Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten. “Ich hab’ nur 1 Euro von den 20 Euro bekommen!” sagte der sechste Gast und zeigte auf den zehnten Gast, den Reichen. “Aber er kriegt 10 Euro!” “Stimmt!” rief der Fünfte. “Ich hab’ nur 1 Euro gespart und er spart sich zehnmal so viel wie ich.” “Wie wahr!!” rief der Siebte. “Warum kriegt er 10 Euro zurück und ich nur 2?

Alles kriegen mal wieder die Reichen!” “Moment mal,” riefen da die ersten vier aus einem Munde. “Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!”

Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Zehnten los und verprügelten ihn.

Am nächsten Abend tauchte der zehnte Gast nicht zum Essen auf. Also setzten die übrigen 9 sich zusammen und aßen ohne ihn. Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest: Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können!

…und wenn sie nicht verhungert sind, dann wundern sie sich noch heute.

(Quelle: unbekannt)

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CDU will Meisterzwang wieder einführen

September 15th, 2005

Die Art und Weise, wie vor allem die SPD mit Gerüchten und Halbwahrheiten zur Zeit Propaganda macht, wird jeden Tag unerträglicher. Aktuelles Beispiel dafür: das Posting von Olaf Scholz im Wahlblog zu irgendwelchen fiktiven Gedankenspielchen in der Unionsführung. Muss so was sein ?

Eigentlich doch nicht, denn die CDU gibt auch genug realen Unsinn zum Besten. Und auch dafür scheint es gerade ein gutes, aktuelles Beispiel zu geben (Quelle: FTD):

Während die Union in ihrem Wahlprogramm eine Entbürokratisiserung verspricht, kündigte Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan für den Fall eines Wahlsieges eine Kehrtwende beim Meisterzwang an. (…)

Die Reform der Handwerksordnung war eines der wenigen, echten Highlights von Rot-Grün II, wobei die CDU ja schon damals Wolfgang Clement einen Haufen Steine in den Weg legte und sicherstellte, dass nur eine Minireform möglich war. Und das bisschen Refrom soll nun wieder zurückgedreht werden ? Spitzenidee !

Dagegen zu polemisieren, würde sich doch mal wirklich lohnen – finden Sie nicht auch, Herr Scholz !!

Bjoern | CDU, Reformversuche, Wahlkampf | Comments Off Jump to the top of this page

“… alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.” – Art. 20,2 GG

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