<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Artikel 20 &#187; eDemocracy</title>
	<atom:link href="http://www.artikel-20.de/category/edemocracy/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.artikel-20.de</link>
	<description>"... alle Staatsgewalt geht vom Volke aus." - Art. 20,2 GG</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 Jul 2008 18:38:59 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.3</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Neulich im Internetz&#8230;</title>
		<link>http://www.artikel-20.de/2006/01/neulich-im-internetz/</link>
		<comments>http://www.artikel-20.de/2006/01/neulich-im-internetz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2006 11:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blanker Zynismus]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierungswahn]]></category>
		<category><![CDATA[eDemocracy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wp1024696.wp043.webpack.hosteurope.de/wp-artikel_20/?p=610</guid>
		<description><![CDATA[Ohne Kommentar
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/lorri37/84504259/"><img src="http://static.flickr.com/40/84504259_b0a1c7040a.jpg" width="450" border="1" hspace="0" vspace="10" /></a><BR>Ohne Kommentar</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.artikel-20.de/2006/01/neulich-im-internetz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Politik Digital startet ich-gehe-nicht-hin.de</title>
		<link>http://www.artikel-20.de/2005/07/politik-digital-startet-ich-gehe-nicht-hinde/</link>
		<comments>http://www.artikel-20.de/2005/07/politik-digital-startet-ich-gehe-nicht-hinde/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2005 10:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[eDemocracy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wp1024696.wp043.webpack.hosteurope.de/wp-artikel_20/?p=588</guid>
		<description><![CDATA[Politik Digital hat zur bevorstehenden Bundestagswahl ein neues Internet-Projekt gestartet:
Unter www.ich-gehe-nicht-hin.de haben alle Menschen die Möglichkeit, Ihre Gründe für eine beabsichtigte Nicht-Teilnahme an der Bundestagswahl 2005 zu veröffentlichen. Die Nutzer der Internetseite können auf diese Begründungen per Kommentar reagieren.

Tja, auch wenn in den Kommentaren schon gemeckert wird, finde ich die Idee gar nicht schlecht. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.politik-digital.de/">Politik Digital</a> hat zur bevorstehenden Bundestagswahl <a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/archives/edemocracy/000551.html">ein neues Internet-Projekt gestartet</a>:<br />
<blockquote>Unter <a href="http://www.ich-gehe-nicht-hin.de/">www.ich-gehe-nicht-hin.de</a> haben alle Menschen die Möglichkeit, Ihre Gründe für eine beabsichtigte Nicht-Teilnahme an der Bundestagswahl 2005 zu veröffentlichen. Die Nutzer der Internetseite können auf diese Begründungen per Kommentar reagieren.<br />
<img src="http://blog.artikel-20.de/img/ignh2.jpg" height="63" width="347" border="1" hspace="0" vspace="10" alt="ich gehe nicht hin.de" /></p></blockquote>
<p>Tja, auch wenn in den Kommentaren schon gemeckert wird, finde ich die Idee gar nicht schlecht. Ich bin auch schon lange der Meinung, dass auf jeden Wahlzettel die Option &#8220;Keinen von denen&#8221; gehört, um so seinen Unmut kundtun zu können.</p>
<p>Das wäre auf jeden Fall besser, als aus Protest bei den <a href="http://www.sozialisten.de/">den Aasgeiern der Demokratie</a> sein Kreuz macht !</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.artikel-20.de/2005/07/politik-digital-startet-ich-gehe-nicht-hinde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bloggende Politiker &#8211; heute: Hans-Joachim Otto</title>
		<link>http://www.artikel-20.de/2005/03/bloggende-politiker-heute-hans-joachim-otto/</link>
		<comments>http://www.artikel-20.de/2005/03/bloggende-politiker-heute-hans-joachim-otto/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2005 01:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[eDemocracy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wp1024696.wp043.webpack.hosteurope.de/wp-artikel_20/?p=545</guid>
		<description><![CDATA[Über Metablocker habe ich gestern das Weblog eines waschechten Bundestagsabgeordneten entdeckt: bereits seit Anfang Februar betreibt es der Frankfurter FDP-Abgeordnete Hans-Joachim Otto unter dem originellen Titel Ottos Weblog bei Blogg.de.
Warum und wieso hat er in seinem ersten Eintrag kurz erläutert:
Hier haben Netz-Surfer nun die Gelegenheit, auch mal meine Meinungen zu allen möglichen Themen zu erfahren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über <a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/archives/edemocracy/000334.html">Metablocker</a> habe ich gestern das Weblog eines waschechten Bundestagsabgeordneten entdeckt: bereits seit Anfang Februar betreibt es der Frankfurter FDP-Abgeordnete <a href="http://www.hansjoachimotto.de">Hans-Joachim Otto</a> unter dem originellen Titel <a href="http://ottosweblog.blogg.de">Ottos Weblog</a> bei Blogg.de.</p>
<p>Warum und wieso hat er in seinem <a href="http://ottosweblog.blogg.de/eintrag.php?id=1">ersten Eintrag</a> kurz erläutert:<br />
<blockquote>Hier haben Netz-Surfer nun die Gelegenheit, auch mal meine Meinungen zu allen möglichen Themen zu erfahren, auch solchen, die jenseits meines eigentlichen Tätigkeitsfeldes (ich bin im Bundestag Sprecher für Kultur und Medien meiner Partei) liegen. Damit möchte ich einen weiteren Beitrag zu Transparenz und Bürgernähe leisten.</p></blockquote>
<p>Jetzt könnte man natürlich anmerken, dass Weblogs ja eigentlich nicht allein dafür da sind, die eigene Meinung der Welt mitzuteilen. Geht es nicht auch um einen Dialog und darum die Meinung der Welt über sich selbst zu erfahren ? Egal. Wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Auf jeden Fall schön zu sehen, dass auch hierzulande Politiker beginnen, sich mit diesem Medium auseinander zu setzen.</p>
<p>Die Frage ist allerdings, ob Herr Otto wirklich selbst bloggt !? </p>
<p>Eine Kommentatorin beim <a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/archives/edemocracy/000334.html">Metablocker</a> hat da jedenfalls so ihre Zweifel. Und das obwohl die Einträge durchaus einen recht persönlichen Eindruck machen und mit dem Namen von Herrn Otto &#8220;virtuell&#8221; unterschrieben sind (Ähm, Herr Otto ? Im Gegensatz zu Briefen u.ä. ist das in Weblog eher unüblich !).</p>
<p>Vielleicht sollte ich mal per eMail nachfragen und sehen, was Herr Otto dazu sagt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.artikel-20.de/2005/03/bloggende-politiker-heute-hans-joachim-otto/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auch der Secret Service liest Weblogs !</title>
		<link>http://www.artikel-20.de/2004/11/auch-der-secret-service-liest-weblogs/</link>
		<comments>http://www.artikel-20.de/2004/11/auch-der-secret-service-liest-weblogs/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2004 09:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[eDemocracy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wp1024696.wp043.webpack.hosteurope.de/wp-artikel_20/?p=513</guid>
		<description><![CDATA[Weblogs sind schon eine feine Sache. Mit ihnen kann man ohne großen Aufwand der eigenen Stimme weltweit Gehör verschaffen. Doch wenn sie dann tatsächlich gehört wird, kann dies dummerweise auch schnell mal unerwünschte Folgen haben. 
Das bekam vorletzte Woche eine amerikanische Bloggerin namens Ann zu spüren. Sie hatte nach einer der Debatten im US-Wahlkampf in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weblogs sind schon eine feine Sache. Mit ihnen kann man ohne großen Aufwand der eigenen Stimme weltweit Gehör verschaffen. Doch wenn sie dann tatsächlich gehört wird, kann dies dummerweise auch schnell mal unerwünschte Folgen haben. </p>
<p>Das bekam vorletzte Woche eine amerikanische <a href="http://www.livejournal.com/users/anniesj/">Bloggerin namens Ann</a> zu spüren. Sie hatte nach einer der Debatten im US-Wahlkampf in ihrem Weblog auf ironische Weise Zweifel daran aufkommen lassen, dass Bushs intellektuelle Fähigkeiten für das Amt des Präsidenten ausreichen &#8211; um es einmal bewusst vorsichtig auszurücken. Viele lasen es, man lachte gemeinsam darüber und das war&#8217;s. Dachte Ann. Aber so kann man sich irren !</p>
<p>Denn es scheint ein paar Leute gegeben zu haben, die sich darüber nicht so richtig amüsieren konnten und kurz danach <a href="http://www.livejournal.com/users/anniesj/331112.html">passierte dies hier&#8230;</a><br />
<blockquote>At 9:45 last night, the Secret Service showed up on my mother&#8217;s front door to talk to me about what I said about the President, as what I said could apparently be misconstrued as a threat to his life. After about ten minutes of talking to me and my family, they quickly came to the conclusion that I was not a threat to national security (mostly because we are the least threatening people in the entire world) and told me that they would not recommend that any further action be taken with my case. </p>
<p>However, I do now have a file with the FBI that includes my photograph, my e-mail address, and the location of my LJ. This will follow me around for the rest of my life, regardless of the fact that the Secret Service knows that I am not a threat.</p></blockquote>
<p>Tja, und wie wir hierzulande all zu gut wissen, kann so eine Akte &#8211; ist sie erstmal angelegt &#8211; recht unangenehme Folgen haben. Vor allem dann, wenn man damit rechen muss, dass in den nächsten 4 Jahren der Unterschied zwischen FBI und Stasi zusehends kleiner wird&#8230;</p>
<p>(via <a href="http://www.theinquirer.net/?article=19469">The Inquirer</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.artikel-20.de/2004/11/auch-der-secret-service-liest-weblogs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dossier: 10 Jahre Onlinejournalismus</title>
		<link>http://www.artikel-20.de/2004/10/dossier-10-jahre-onlinejournalismus/</link>
		<comments>http://www.artikel-20.de/2004/10/dossier-10-jahre-onlinejournalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2004 06:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[eDemocracy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wp1024696.wp043.webpack.hosteurope.de/wp-artikel_20/?p=503</guid>
		<description><![CDATA[Heute vor 10 Jahren startete die erste Version von Spiegel Online. Diesen denkwürdigen Tag haben politik-digital und Onlinejournalismus.de zum Anlass genommen, um ein ausführliches Dossier zum Thema &#8220;10 Jahre Onlinejournalismus&#8221; zu erstellen. 
Von mir gibt es darin den folgenden Artikel zum Themenkomplex Weblogs, Politik und Medien&#8230;
&#8212;
Weblogs &#8211; die neue, fünfte Gewalt im Staate ?
Während Weblogs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 10 Jahren startete die erste Version von Spiegel Online. Diesen denkwürdigen Tag haben <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/index.shtml#10jahre">politik-digital</a> und <a href="http://www.onlinejournalismus.de">Onlinejournalismus.de</a> zum Anlass genommen, um ein ausführliches Dossier zum Thema &#8220;<a href="http://www.onlinejournalismus.de/webwatch/index_10jahredossier.php">10 Jahre Onlinejournalismus</a>&#8221; zu erstellen. </p>
<p>Von mir gibt es darin den folgenden Artikel zum Themenkomplex Weblogs, Politik und Medien&#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p><b><i>Weblogs &#8211; die neue, fünfte Gewalt im Staate ?</i></b></p>
<p><i>Während Weblogs in Deutschland gerade beginnen sich zu etablieren, sind sie in den USA bereits eine feste Größe in der Medienlandschaft: sie erreichen dort inzwischen jeden Tag Millionen von Lesern, haben es geschafft, das bisherige Monopol der Medien aufzubrechen und helfen, politische Karrieren zu starten oder vorzeitig zu beenden.</p>
<p>Was sind die Gründe für diesen Erfolg ?  Wie reagieren traditionelle Medien darauf ? Und welche Auswirkungen hat dies für uns hierzulande ?</i><br />
<BR><br />
<span id="more-503"></span><br />
Wir hören es seit Mitte der 90&#8242;er Jahre mit schöner Regelmäßigkeit immer mal wieder: das Internet wird Politik und Gesellschaft von Grund auf verändern. Bald wird alles viel transparenter, viel basisdemokratischer. Der Einzelne erhält mehr Einfluss auf das große Ganze usw. usf.</p>
<p>Aber während Amazon &amp; Co. im Unternehmensbereich so einiges durcheinander gewirbelt haben, scheinen unsere demokratischen Systeme deutlich resistenter gegenüber Einflüssen aus der virtuellen Welt. Wirklich geändert hat sich bisher jedenfalls nur sehr wenig.</p>
<p>Doch nun unternimmt ein neues Online-Format einen neuen, vielleicht aussichtsreicheren  Anlauf: die Rede ist von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog">Weblogs oder kurz Blogs</a> ! <BR><BR><br />
<i>Was ist das Neue an Weblogs ?</i></p>
<p>Bereits im Sommer hatte Onlinejournalismus.de dem Medium Weblog <a href="http://www.onlinejournalismus.de/forschung/index_weblogdossier.php">ein ganzes Dossier</a> gewidmet und dort ausführlich beschrieben, was man darunter versteht und wie es eingesetzt werden kann.</p>
<p>Blogs haben vor allem einen Vorteil: mit ihnen kann sich zum ersten Mal praktisch jeder zu extrem niedrigen Kosten sein eigenes kleines, aber trotzdem globales Medium aufbauen &#8211; Leserschaft inklusive ! Innerhalb weniger Minuten ist es so möglich eine professionell aussehende Website online zu bringen und darüber kontinuierlich die Dinge zu publizieren, die man der Welt mitteilen möchte. Größere technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. </p>
<p>Wer diese erste Hürde genommen hat, steht schnell vor der Frage, wie er potenzielle Leser auf seine Veröffentlichungen aufmerksam macht. Doch auch hier hat man mit Weblogs gute Karten.</p>
<p>Denn zum einen landen Weblog-Seiten, aufgrund ihrer Struktur, in den Ergebnislisten von Suchmaschinen wie Google häufig sehr weit oben. So stößt man heutzutage bei fast jeder Online-Recherche schnell auf zahlreiche derartiger Sites. Zum anderen existieren Weblogs nicht allein und isoliert im Internet, sondern sind mehr oder weniger automatisch Bestandteil eines eigenen Netzwerkes &#8211; der sogenannten Blogosphäre.</p>
<p>Durch einen Mix aus speziellen Webseiten und verschiedenen Technologien hat sich hier eine Infrastruktur entwickelt, die auf vielen Ebenen alle Weblogs weltweit miteinander verbindet. So kann man z.B. sehen, wer in diesem Augenblick etwas Neues in seinem Weblog &#8220;gepostet&#8221; hat (<a href="http://blogg.de">Blogg.de</a>) oder welche Themen zur Zeit diskutiert werden (<a href="http://blogdex.net">Blogdex.net</a>). Durch dieses System schaffen es manche Blog-Postings enorme Reichweiten zu erzielen. Vor allem dann, wenn andere Blogger so auf einen Artikel aufmerksam werden, hierüber in ihren eigenen Weblogs berichten und damit einen Schneeballeffekt auslösen. </p>
<p>Wird der richtige Inhalt zur richtigen Zeit per Weblog veröffentlicht, kann die Blogosphäre für den einzelnen Blogger schnell zu einem riesigen Megaphone werden, mit dem er die ganze Welt erreicht.</p>
<p>So haben manche von Privatpersonen geführte Politik-Weblogs in den USA, wie z.B. <a href="http://www.dailykos.com/">DailyKos</a> oder <a href="http://www.instapundit.com/">Instapundit</a>, inzwischen schon etwa 250.000 Besucher pro Tag bzw. 8 Millionen pro Monat  (Quelle: <a href="http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=7696">Focus</a>, <a href="http://www.sitemeter.com/default.asp?action=stats&amp;site=s11instapundit">Instapundit Stats</a>) &#8211; deutlich mehr als viele Seiten von kommerziellen Medien. </p>
<p>Aber selbst wenn nicht Millionen das eigene Blog lesen, was eher selten passiert, kann man auch mit geringeren Reichweiten große Wirkungen erzielen. Insbesondere wenn man eine kleine, aber einflussreiche Gruppe (z.B. Journalisten) damit zielgenau erreicht &#8211; Grundsatz: &#8220;<a href="http://www.redherring.com/Article.aspx?a=10780&amp;sector=Capital&amp;subsector=PrivateMarkets&amp;hed=Next+Wave%3a+How+to+build+buzz+on+the+blogs">Weblogs influence the Influencers</a>&#8220;.<BR><BR><br />
<i>Weblogs holen sich ihren ersten Skalp !</i></p>
<p>Dass dies nicht nur graue Theorie ist, bekam der prominente US-Senator Trent Lott im Dezember 2002 zu spüren. Damals hatte er in einer Rede auf der Geburtstagsfeier eines Kollegen eine eindeutig rassistische Bemerkung gemacht, was seine Zuhörer im ersten Augenblick erkennbar schockierte. Aber obwohl zahlreiche Journalisten anwesend waren, berichteten die Medien kaum darüber. In Zeiten des &#8220;24-Hour-News Cycle&#8221; wurde das Thema schnell alt und verschwand von der Agenda.</p>
<p>Doch dann erschienen in zwei einzelnen Weblogs unabhängig voneinander Artikel zu dem Vorfall. Dies machte wiederum andere Blogger auf das Ereignis aufmerksam, die daraufhin begannen ebenfalls darüber zu schreiben. Plötzlich erhielt das Thema neue Aktualität. Nach einigen Tagen griffen auch große Medien es wieder auf und weniger als 2 Wochen später, war der öffentliche Druck so groß, dass Trent Lott sich gezwungen sah, zurückzutreten. Das Internet hatte seinen ersten Skalp, wie ein Zeitungskommentator damals schrieb.<BR><BR><br />
<i>Weblogs und die Presse &#8211; der Leser schreibt zurück</i></p>
<p>In diesem Fall war aber nicht allein das Verhalten von Trent Lott Gegenstand der Weblog-Artikel, sondern vor allem auch die fehlende Berichterstattung in der Presse. Plötzlich wurden die Medien selbst von ihren eigenen Konsumenten publizistisch zum Thema gemacht und damit zu einer Reaktion gezwungen. </p>
<p>So etwas wäre bisher nur schwer möglich gewesen und zeigt exemplarisch, was Weblogs und die Blogosphäre leisten können: natürlich ersetzen sie nicht die traditionelle Presse. Aber  die Medien erhalten damit eine Art Rückkanal, der ihre Arbeit überwacht und mit dem sie sich auseinandersetzen müssen. Denn zukünftig dürften so Defizite in der Berichterstattung immer häufiger und schneller offen gelegt werden.</p>
<p>Derartige Weblogs, Watchblogs genannt, die sich zur Aufgabe gemacht haben, systematisch bestimmte Bereiche des öffentlichen Lebens kritisch zu begleiten, gibt es zunehmend auch hierzulande. Ein gutes Beispiel dafür ist das <a href="http://www.bildblog.de">BILDBlog</a>. Ein Gruppe von Journalisten nutzt hier das Medium Weblog, um &#8220;die kleinen Merkwürdigkeiten und das große Schlimme&#8221; in Deutschlands auflagenstärkster Tageszeitung aufzudecken. Zum ersten Mal bekommt man so all die Unstimmigkeiten, welche bisher in der Masse der Berichte untergegangen sind,Tag für Tag geballt vor Augen geführt. Im Mai 2004 gestartet, erreicht Bildblog.de heute bereits viele Hundert Leser pro Tag &#8211; verglichen mit der Millionen-Auflage der BILD sicher noch nicht viel, aber immerhin ein Anfang.<BR><BR><br />
<i>Perspektiven</i></p>
<p>Neben Medien und Politik werden sicher sehr bald auch andere Gruppen, vor allem Unternehmen, feststellen, dass sich spezialisierte Watchblogs ihrer annehmen. Wahrscheinlich ist auch, dass zukünftig verstärkt Insider anonyme Weblogs nutzen, um darüber internes Wissen, vorbei am Filter Presse, direkt in die Öffentlichkeit zu bringen. Ist das, was sie zu sagen haben, interessant genug, wird die Blogosphäre schon für die gewünschte Reichweite sorgen. </p>
<p>Hier wird auch schnell deutlich, wo eines der zentralen Probleme vieler, vor allem anonymer, Weblogs liegt: wenn die Identität eines Bloggers genauso unbekannt ist, wie seine Motive und wenn er nicht zur Verantwortung gezogen werden kann, wie beurteilt man dann die Glaubwürdigkeit seiner Artikel ? Belege von Fakten durch Weblinks zu Originalquellen und Interaktion mit Blog-Lesern über Kommentarfunktionen können dieses Problem zwar etwas entschärfen. Trotzdem sollte man es nicht aus den Augen verlieren.<BR><BR><br />
Sind Weblogs nun der große basisdemokratische Durchbruch auf dem Weg in die eDemocracy ? So etwas wie die zukünftige Stimme der schweigenden Mehrheit ??</p>
<p>Noch ist das schwer zu sagen. Aber sie sind mit Sicherheit schon heute für viele eine willkommene Abwechslung vom Einheitsbrei der aktuellen Medienlandschaft, weil sie ein wenig Glasnost und Perestroika in unsere realexistierenden Demokratien bringen.</p>
<p>Was jedoch am Ende wirklich vom Weblog-Boom bleibt, liegt an uns selbst und was wir daraus machen&#8230;</p>
<p>&#8230;apropos: Wann starten Sie Ihr Weblog ?<BR><br />
<a name="weblinks"></a><BR><br />
&#8211; Links zum Thema:<br />
<UL><LI>Weblog-Services in Deutschland: <a href="http://www.typepad.de">Typepad</a>, <a href="http://blogg.de//benutzer/blogg-registrieren.php">Blogg.de</a>, <a href="http://www.20six.de">20six</a></p>
<p><LI>Netzeitung: <a href="http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=784&amp;item=308916">Journalisten und Blogger sind keine Konkurrenz</a></p>
<p><LI>PressThink: <a href="http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/pressthink/2004/03/08/weblog_demos.html">The Weblog &#8211; an Extremely Democratic Form in Journalism</a></p>
<p><LI>Kennedy School, Harvard University: <a href="http://www.ksg.harvard.edu/presspol/Research_Publications/Case_Studies/1731_0.pdf">Case Study zum Fall &#8220;Trent Lott&#8221; als PDF</a></p>
<p><LI>OJR: <a href="http://ojr.org/ojr/glaser/1076465317.php">Watchblogs Put the Political Press Under the Microscope</a></p>
<p><LI>OJR: <a href="http://ojr.org/ojr/workplace/1096589178.php">CBS Scandal Highlights Tension Between Bloggers and News Media</a></UL></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.artikel-20.de/2004/10/dossier-10-jahre-onlinejournalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weblog dokumentiert die Berichterstattung von BILD</title>
		<link>http://www.artikel-20.de/2004/07/weblog-dokumentiert-die-berichterstattung-von-bild/</link>
		<comments>http://www.artikel-20.de/2004/07/weblog-dokumentiert-die-berichterstattung-von-bild/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2004 11:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die vierte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[eDemocracy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wp1024696.wp043.webpack.hosteurope.de/wp-artikel_20/?p=452</guid>
		<description><![CDATA[Seit Anfang Juni berichtet ein Weblog &#8211; das BILDblog &#8211; über &#8220;die kleinen Merkwürdigkeiten und das große Schlimme&#8221; in Deutschlands auflagenstärkster Boulevardzeitung.
Informationen zu den Machern und deren Zielen kann man nun in einem  Interview bei Onlinejournalismus.de  nachlesen (via Medienrauschen):
&#8220;Entstanden  ist die Idee aber wohl aus dem Bedürfnis, die vielen  kleinen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang Juni berichtet ein Weblog &#8211; das <a href="http://www.bildblog.de">BILDblog</a> &#8211; über &#8220;die kleinen Merkwürdigkeiten und das große Schlimme&#8221; in Deutschlands auflagenstärkster Boulevardzeitung.</p>
<p>Informationen zu den Machern und deren Zielen kann man nun in einem  <a href="http://www.onlinejournalismus.de/webwatch/bildblog.php">Interview bei Onlinejournalismus.de</a>  nachlesen (via <a href="http://www.medienrauschen.de/archiv/2004/07/25/bildblogger-im-interview/">Medienrauschen</a>):<br />
<blockquote>&#8220;Entstanden  ist die Idee aber wohl aus dem Bedürfnis, die vielen  kleinen und größeren Ungereimtheiten in der Berichterstattung von Deutschlands auflagenstärkster  und meistzitierter Tageszeitung (und deren Schwesterangeboten &#8220;Bild  am  Sonntag&#8221; und Bild.de) einfach mal kurz festzuhalten. (&#8230;)</p>
<p> Darüber hinaus gibt es unserer Ansicht nach eine Tendenz, auch unter  Journalisten, alles in &#8220;Bild&#8221;, auch die Geschichten,  bei denen Menschen  Unrecht geschieht, als amüsante Unterhaltung wahrzunehmen  &#8211; wir glauben dagegen, dass man die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung ernst nehmen  sollte. Uns reizt der  Gedanke, &#8220;die kleinen Merkwürdigkeiten und das  große Schlimme&#8221;, wie wir es  nennen, an einem öffentlich zugänglichen Ort zu  sammeln &#8211; beiläufig, unverkrampft und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. (&#8230;)&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein sehr interessantes Projekt ! Und welches Format wäre dafür besser geeignet, als ein Weblog ?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.artikel-20.de/2004/07/weblog-dokumentiert-die-berichterstattung-von-bild/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Big Bürger is watching You !</title>
		<link>http://www.artikel-20.de/2004/06/big-burger-is-watching-you/</link>
		<comments>http://www.artikel-20.de/2004/06/big-burger-is-watching-you/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2004 06:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chancen & Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[eDemocracy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wp1024696.wp043.webpack.hosteurope.de/wp-artikel_20/?p=433</guid>
		<description><![CDATA[In Grossbritannien gibt es zwei sehr interessante Websites, die beide das Ziel verfolgen, die parlamentarische Arbeit von Abgeordneten transparenter zu machen: 

Auf Theyworkforyou.com hat man die Protokolle von Parlamentsdebatten Internet-gemäß aufbereitet und sie mit einer Kommentarfunktion versehen (Beispiel). 
Dadurch wird es jetzt u.a. möglich, genau nachzuvollziehen, was welcher Abgeordnete wann im Parlament gesagt hat. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Grossbritannien gibt es zwei sehr interessante Websites, die beide das Ziel verfolgen, die parlamentarische Arbeit von Abgeordneten transparenter zu machen: <a href="http://theyworkforyou.com"><img src="http://blog.artikel-20.de/img/theyworkforyoucombeta.gif" height="28" width="320" vspace="15" border="0" alt="They work for You - Beta" /></a><br />
<a href="http://www.publicwhip.org.uk"><img src="http://blog.artikel-20.de/img/thepublicwhip.gif" height="63" width="324" vspace="5" border="0" alt="The public whip" /></a><br />
Auf <a href="http://theyworkforyou.com">Theyworkforyou.com</a> hat man die Protokolle von Parlamentsdebatten Internet-gemäß aufbereitet und sie mit einer Kommentarfunktion versehen (<a href="http://theyworkforyou.com/debates/?id=2004-05-26.1567.1">Beispiel</a>). </p>
<p>Dadurch wird es jetzt u.a. möglich, genau nachzuvollziehen, was welcher Abgeordnete wann im Parlament gesagt hat. Auch viele andere Angaben zur persönlichen Leistung jedes Einzelnen lassen sich hier schnell und einfach abrufen (<a href="http://theyworkforyou.com/mp/?m=1182">Beispiel</a>).</p>
<p>Nicht schlecht, oder ? So wird jedenfalls die Arbeit der Person, die einen in der repräsentativen Demokratie vertritt, plötzlich sehr viel transparenter !!</p>
<p>Perfekt ergänzt wird dies durch <a href="http://www.publicwhip.org.uk/">PublicWhip</a> ! </p>
<p>Dieser Service analysiert detailliert das Abstimmungsverhalten aller Abgeordneten. Hier kann man z.B. sehen, wer wie oft <a href="http://www.publicwhip.org.uk/mps.php?sort=attendance">Sitzungen geschwänzt hat</a> oder ob jemand regelmäßig <a href="http://www.publicwhip.org.uk/mps.php?sort=rebellions">gegen die Parteilinie stimmt</a>. Wer so eigenen Willen beweist, qualifiziert sich bei PublicWhip als Rebell und das ist im Mutterland der Demokratie sicher nicht negativ.</p>
<p>Alles sehr gute Ideen ! Wo bleiben derartige Services für Deutschland ?? </p>
<p>Aber vermutlich brauchen wir sowas hierzulande gar nicht: in Bundestagsdebatten wird sowieso nix spannendes gesagt und Abgeordnete haben gefälligst so abzustimmen, <a href="http://blog.artikel-20.de/archives/000180.html">wie das der Fraktionsvorsitzende vorschreibt</a>. Für Rebellen ist im Bundestag halt kein Platz !</p>
<p>Schade eigentlich !?</p>
<p>Übrigens werden beide Sites von <a href="http://www.mysociety.org/">einer Gruppe</a> betrieben, die auch noch zwei andere Dienste unterhält:<UL><LI><a href="http://www.faxyourmp.com">FaxYourMP</a> &#8211; Hier kann man schnell und einfach Telefaxe, die nicht so leicht ignoriert werden wie eMails, an seinen Abgeordneten senden.</LI><br />
<LI><a href="http://www.downingstreetsays.com">DowningStreetsSays</a> &#8211; Weblogmäßige Übersicht mit internen Statements von Regierungssprechern, die sonst nur Journalisten vor Ort zugänglich sind.</LI></UL>&#8230;auch nicht schlecht !</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.artikel-20.de/2004/06/big-burger-is-watching-you/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Informationsfreiheitsgesetz kommt&#8230; vielleicht&#8230;</title>
		<link>http://www.artikel-20.de/2004/06/das-informationsfreiheitsgesetz-kommt-vielleicht/</link>
		<comments>http://www.artikel-20.de/2004/06/das-informationsfreiheitsgesetz-kommt-vielleicht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2004 07:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chancen & Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[eDemocracy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wp1024696.wp043.webpack.hosteurope.de/wp-artikel_20/?p=432</guid>
		<description><![CDATA[Was bei uns bisher undenkbar war, ist in den USA schon seit Jahren Realität: der Freedom of Information Act . Durch ihn sind Regierungsstellen verpflichtet, interne Informationen offenzulegen, wenn ein B&#252;rger danach fragt. Dies nutzte z.B. vor ein paar Wochen ein amerikanischer Journalist, um die US Armee zur Herausgabe von Fotos gefallener Soldaten zu zwingen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bei uns bisher undenkbar war, ist in den USA schon seit Jahren Realität: der <a href="http://archive.aclu.org/library/foia.html">Freedom of Information Act</a> . Durch ihn sind Regierungsstellen verpflichtet, interne Informationen offenzulegen, wenn ein B&#252;rger danach fragt. Dies nutzte z.B. vor ein paar Wochen ein amerikanischer Journalist, um die US Armee zur Herausgabe von <a href="http://www.thememoryhole.org/war/coffin_photos/dover/">Fotos gefallener Soldaten</a> zu zwingen, &#252;ber die Bush &#38; Co. vermutlich lieber den Mantel des Schweigens gelegt h&#228;tten.</p>
<p>Wie gesagt, ein derartiges &#8220;Informationsfreiheitsgesetz&#8221; gibt es hierzulande leider nicht, obwohl es dringend n&#246;tig w&#228;re. Denn viele Akte staatlich b&#252;rokratischer Willk&#252;r werden erst dadurch m&#246;glich, dass der &#8220;Untertan&#8221; nicht in der Lage ist, Entscheidungsvorg&#228;nge der Verwaltung nachzuvollziehen. Ein bisschen Transparenz k&#228;me da eigentlich ganz gelegen &#8211; jedenfalls f&#252;r den B&#252;rger. </p>
<p>Weniger allerdings f&#252;r die Ministerialb&#252;rokratie, die bisher das Zustandekommen eines solchen Gesetzes mit sch&#246;ner Regelm&#228;&#223;igkeit  <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/27932">verhindern konnte</a>.  </p>
<p>Aber genauso regelm&#228;&#223;ig starten ein paar Aufrechte immer wieder neue Versuche und jetzt scheint es tats&#228;chlich zu klappen !! </p>
<p>Laut einem <a href="http://www.123recht.net/article.asp?a=9023&#38;f=nachrichten_gesetzgebung_ifgnachrichten&#38;p=1">Artikel bei 123recht</a> soll Rotgr&#252;n angeblich wild entschlossen sein, noch in dieser Legislaturperiode ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden. Beim Bundesinnenministerium gibt es sogar schon einen <a href="http://www.bmi.bund.de/top/dokumente/Artikel/ix_28349.htm">Entwurf hierf&#252;r</a> (<a href="http://www.bmi.bund.de/Annex/de_3096/Entwurf_eines_Informationsfreiheitsgesetzes_IFG_mit_Begruendung.pdf">PDF &#8211; Version</a>). Wenn das stimmt, w&#228;re es ein riesiger Schritt nach vorn.</p>
<p>Bleibt nur zu hoffen, dass die Beamten, die nun zweifellos daran rumbasteln, den Entwurf eines Informationsfreiheitsgesetzes nicht in letzter Minute in ein Informationsbeschr&#228;nkungsgesetz verwandeln&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.artikel-20.de/2004/06/das-informationsfreiheitsgesetz-kommt-vielleicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Für wen spenden Sie, Herr Nachbar ?</title>
		<link>http://www.artikel-20.de/2004/05/fur-wen-spenden-sie-herr-nachbar/</link>
		<comments>http://www.artikel-20.de/2004/05/fur-wen-spenden-sie-herr-nachbar/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 May 2004 00:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fakten, Fakten, Fakten]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[eDemocracy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wp1024696.wp043.webpack.hosteurope.de/wp-artikel_20/?p=428</guid>
		<description><![CDATA[Über einen aktuellen Artikel bei Telepolis bin ich gerade auf eine recht spannende Site gestossen:
Fundrace.org
Dort hat man öffentlich zugängliche Informationen über Wahlkampfspenden (Spendername, Höhe der Spende, Anschrift, Beruf) in eine Datenbank gesteckt und übers Internet abrufbar gemacht.
Klingt nicht allzu spannend, ist es aber !  
Denn so kann man auf einmal in Echtzeit nachschauen, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über einen aktuellen <a href="http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/on/17499/1.html">Artikel bei Telepolis</a> bin ich gerade auf eine recht spannende Site gestossen:<br />
<blockquote><a href="http://www.fundrace.org/">Fundrace.org</a></p></blockquote>
<p>Dort hat man öffentlich zugängliche Informationen über Wahlkampfspenden (Spendername, Höhe der Spende, Anschrift, Beruf) in eine Datenbank gesteckt und übers Internet abrufbar gemacht.</p>
<p>Klingt nicht allzu spannend, ist es aber !  </p>
<p>Denn so kann man auf einmal in Echtzeit nachschauen, wie es um die politischen Präferenzen der lieben <a href="http://www.fundrace.org/neighbors.php">Nachbarn</a> bestellt ist: beispielsweise in <a href="http://www.fundrace.org/citymap.php?city=dallas">Dallas, TX</a>, wo unter der Adresse <a href="http://www.fundrace.org/neighbors.php?search=1&amp;type=loc&amp;addr=300+Crescent+Court&amp;zip=75201&amp;exact=1">3000 Cresecent Court</a> offensichtlich die freigiebigsten Spender der Republikaner residieren.</p>
<p>Aber auch Prominente lassen sich hier mal fix überprüfen: z.B. hat der Herr Papa erwartungsgemäß seinem Sohnemann  <a href="http://www.fundrace.org/neighbors.php?search=1&amp;type=name&amp;lname=Bush&amp;fname=George+H.W.">2000 Dollar</a> überwiesen, während <a href="http://www.fundrace.org/neighbors.php?type=name&amp;lname=streisand&amp;fname=&amp;search=Search+by+Name">Barbara Streisands</a> Herz offensichtlich mehr für die Opposition schlägt. </p>
<p>Und das alles frei zugänglich im Internet ! Ein bisschen unheimlich, oder ?</p>
<p>Voller interessanter Fakten zum Thema Parteienfinanzierung ist auch <a href="http://www.opensecrets.org/">OpenSecrets.org</a>. Hier kann man genau nachvollziehen, welcher Kandidat über welche Mittel verfügt und woher sie kommen&#8230;</p>
<p>Tja, jede Wahlkampfspende öffentlich im Internet ? Deutsche Datenschützer würden so etwas sicher gar nicht mögen; ein gewisser <a href="http://www.olg-koeln.nrw.de/home/presse/archiv/urteile/lg-bonn.htm">Helmut K. aus L.</a> vermutlich auch nicht !! Und natürlich sind hier nur die legalen Spenden erfasst. </p>
<p>Aber trotzdem hätte ich so etwas gern mal für Deutschland gesehen !!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.artikel-20.de/2004/05/fur-wen-spenden-sie-herr-nachbar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine eMail vom Bundeskanzler !?</title>
		<link>http://www.artikel-20.de/2002/12/eine-email-vom-bundeskanzler/</link>
		<comments>http://www.artikel-20.de/2002/12/eine-email-vom-bundeskanzler/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2002 00:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fakten, Fakten, Fakten]]></category>
		<category><![CDATA[Rotgrün regiert]]></category>
		<category><![CDATA[eDemocracy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wp1024696.wp043.webpack.hosteurope.de/wp-artikel_20/?p=320</guid>
		<description><![CDATA[Auf ihrer Website bietet die Bundesregierung ihren Untertanen die Möglichkeit Fragen an sie zu stellen. Ein Service, den man gern mal testet, dachte ich mir und fragte Ende Oktober, wie es um den Umzug von Bonn nach Berlin steht. Ist Berlin heute, dreieinhalb Jahre nach dem Umzug, wirklich Regierungssitz ??
Knapp 2 Monate später kam heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf ihrer Website bietet die Bundesregierung ihren Untertanen die <A HREF="http://www.bundesregierung.de/Service/-,443/E-Mail.htm">Möglichkeit</A> Fragen an sie zu stellen. Ein Service, den man gern mal testet, dachte ich mir und fragte Ende Oktober, wie es um den Umzug von Bonn nach Berlin steht. Ist Berlin heute, dreieinhalb Jahre nach dem Umzug, wirklich Regierungssitz ??</p>
<p>Knapp 2 Monate später kam heute die erstaunliche Antwort:<BLOCKQUOTE>Sehr geehrter (&#8230;),</p>
<p>für Ihre mail bedanke ich mich und darf Ihnen Folgendes mitteilen :</p>
<p>Entgegen vielfach geäußerter Auffassung gibt es nicht einen doppelten Regierungssitz, sondern einen aufgeteilten. Was man demnach an einem Sitz abbaut, muss man bei dem anderen wieder aufbauen. </p>
<p>In Bonn sind immer noch knapp 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesregierung beschäftigt, in Berlin rd. 8.500, von denen knapp 5.000 umgezogen sind. </p>
<p>Die Verlagerung von Parlament und Regierung im Sommer 1999 nach Berlin hat Gesamtaufwendungen von rd. 20 Mrd. DM veranlasst. Die teilungsbedingten Kosten werden nach jüngsten Erhebungen des Bundesrechnungshofs mit rd. 10 Mio. Euro jährlich (bei abnehmender Tendenz) veranschlagt.</p>
<p>Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
(&#8230;)</BLOCKQUOTE>Interessant, oder ??  Eigentlich nimmt man doch an, dass mit der Verlagerung der Hauptstadt auch die Regierung umgezogen ist. Schliesslich hat der Steuerzahler alleine 1 Milliarde DM an die Beamten gezahlt, um Ihnen die &#8220;soziale Härte&#8221;, die der Verlust der rheinischen Heimat für sie bedeutete,  zumindest ein wenig &#8220;abzufedern&#8221;. Dabei sind lediglich 5.000 von rund 20.000 Beschäftigen wirklich umgezogen. Der größte Teil arbeitet nach wie vor glücklich am Rhein !! </p>
<p>Und wie realistisch ist es, dass dieser &#8220;aufgeteilte&#8221; Regierungssitz lediglich 10 Mio. Euro pro Jahr an zusätzlichen Kosten produziert ? Ein Mathematiker würde sagen: Beliebig unwahrscheinlich&#8230;</p>
<p>Denn schon alleine das Pendeln der 3500 Beamten, die laut der Mail in Berlin arbeiten, aber in Bonn wohnen, dürfte deutlich mehr als 10 Mio. Euro kosten. Sonst würden schliesslich für die wöchentliche Heimfahrt lediglich 55 Euro zur Verfügung stehen &#8211; mehr sind bei 3500 Pendlern und einem Budget von 10 Mio. Euro. nicht drin !! Aber mit einem Bahnticket für 55 Euro kämen die armen Rheinländer vermutlich gerade mal bis Magdeburg&#8230;  und mal ehrlich: Wer will schon nach Magdeburg !? ;-)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.artikel-20.de/2002/12/eine-email-vom-bundeskanzler/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

