“34 schlappe Prozent für gefühlte 45 ausgeben…”

September 19th, 2005

Bei Spiegel online gibt es einen sehr lesenswerten Kommentar zum gestrigen Wahldebakel:

Gerhard Schröder hat die Wahl verloren, weil er eines der schlechtesten SPD-Ergebnisse aller Zeiten eingefahren hat. Er liegt mit 34,2 nur knapp über der peinlichen Niederlage Oskar Lafontaines im Dezember 1990, einer historisch besonderen Situation. Aus diesem miserablen Ergebnis eine politische Führungsrolle ableiten zu wollen, ist geradezu grotesk. Das erstaunliche ist: Der Kanzler kommt beinahe damit durch. (…)

Der Kanzlerfürst verfolgt mit seiner Strategie, 34 schlappe Prozent für gefühlte 45 auszugeben, zwei Ziele: Erstens die angezählte Merkel mobben, zweitens die Preise für ein Bündnis mit der Union hochtreiben. Er pokert. Und anstatt mutig mit zu bieten, ruft die Union konsterniert nach einem Schiedsrichter. (…)

Und der Ratschlag des Autors an alle Beteiligten:

Gewinnen wird, wer die alten Denkschablonen als erstes beiseite wirft.

Wohl wahr !

Wahlkampf | Comments Jump to the top of this page

3 comments on ““34 schlappe Prozent für gefühlte 45 ausgeben…””

  1. 01

    Schröder wird seine Schablone jedenfalls nicht ablegen können. Da fehlt jeglicher Respekt vor Demokratie und Bürger.

    TC Stahl at September 20th, 2005 around 10:35
    Jump to the top of this page
  2. 02

    Schröder wird seine Schablone jedenfalls nicht ablegen können. Da fehlt jeglicher Respekt vor Demokratie und Bürger.

    TC Stahl at September 20th, 2005 around 10:38
    Jump to the top of this page
  3. 03

    Nach vielerlei Problemen mit dem Server hat es sich nun glücklicherweise gefügt, daß der Denkpass wieder da ist. Nicht, daß es sinnvoll wäre, dies in irgendeiner Form für wichtig zu halten…

    denkpass at October 9th, 2005 around 08:32
    Jump to the top of this page