Geld ist für uns kein Problem. Das kommt ja vom Gebührenzahler.

June 23rd, 2005

Die Welt berichtete vorgestern über ein neues Gebührenmodell für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, welches kürzlich die CDU vorgeschlagen hat. Dabei sollen die Rundfunkgebühren künftig an den Verbraucherpreisindex gekoppelt werden und würden dann in Zukunft automatisch mäßig, aber dafür stetig steigen – ohne ständigen Streit über Erhöhungen zwischen Politik und Medien.

Schlimme Sparzwänge wären damit erstmal vom Tisch und das aktuell hohe Niveau (bei den Gebühren, nicht der Qualität) für eine ganze Weile garantiert. In dem Artikel findet sich auch eine ganz interessante Statistik, die zeigt, wie überversorgt die öffentlich-rechtlichen Sender inzwischen mit Gebührengeldern sind:

Vergleicht man den Zeitraum von 1983 bis heute, so stiegen die Verbrauchpreise um 26 Prozent, die Rundfunkgebühr aber um 104 Prozent.

Wow ! Die Rundfunkgebühren haben sich innerhalb von 20 Jahren einfach mal so eben verdoppelt !! Ob sich in dem selben Zeitraum wohl auch die Leistung verdoppelt hat ?

Wohl kaum…

(via Medienrauschen)

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