Superministerin Ulla denkt mal wieder nach

November 16th, 2002

Vor drei Jahren hat RotGrün die “Jahrhundert-Reform” für die Rente gemacht – heute scheinen die hundert Jahren schon rum zu sein. Denn ganz plötzlich – 6 Wochen nach der Wahl – läßt sich die das Zwangsrentensystem nur noch mit deutlichen Beitragssteigerungen für 2003 retten. Aber schon plant Superministerin Ulla ihren nächsten Renten-Streich – Zitat aus Focus.de:

„Wir haben mit der Riester-Rente den Einstieg in die private Zusatzrente geschafft. Jetzt müssen wir gucken, wie sich das entwickelt. Sollte sich herausstellen, dass die Förderung von zu wenig Menschen in Anspruch genommen wird, muss man (…) darüber nachdenken, ob die kapitalgestützte Säule verpflichtend werden muss.“
Wenn das alles nicht so klappt, wie man sich das mal vorgestellt hat, muss man doch wohl eher “darüber nachdenken”, WARUM so ein dolles Programm wie die Riester-Renter “von zu wenig Menschen in Anspruch genommen wird” !!!

Kleiner Tipp zum Denken: zuerst nimmt man dem Bürger immer mehr Geld für die staatliche Zwangsrente weg, was diesem dann für seine private Vorsorge fehlt. Danach beschwert man sich, dass derselbe Bürger kein Geld für seine private Rente zurück legt. Und wer so unvernünftig ist, muss halt vom wohlmeinenden Staat zu seinem Glück gezwungen werden… Aber auf eine kranke Art und Weise ist das schon irgendwie logisch, oder ?

Rotgrün regiert, Ulla Schmidt | Comments Jump to the top of this page

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“… alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.” – Art. 20,2 GG

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